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Willkommen bei CMB - Lebendige Männerbewegung - FathersCamp - Fathers Camp - Glaubensorientierte Männerarbeit

Im ehrlichen Kontakt mit anderen leidenschaftlichen Männern wird aus dem Junge ein Mann. Im Austausch mit suchenden Männern erfährt er seine Initiation. Dieser Weg beginnt wenn ein Mann / ggf. und sein Sohn mal für ein Wochenende lang die Nestwärme des Mutterhauses und der (vermeintlich) glücklichen Familie verlässt und zusammen mit anderen Männern, den er sich verbunden fühlt, Gott als sein Vater sucht.

Der Weg des Königsohnes  - Königssohnseminar 17.6 bis 19.6.2016
 Der Berg Schachen ruft - Münsingen Nähe Bad Urach - the male KISS of heaven-

Was hast Du / ggf auch dein Sohn so ab 13 persönlich vom Königssohn-Seminar? Welche Nutzen hast Du / habt Ihr?
1. Du weißt was einen guten Mann ausmacht und wie man einer wird - der gangbare Weg ist klar beschrieben und in einem Film Eisenhans dargestellt, den wir uns ansehen
2. Du lernst Dich besser vom Beruf abgrenzen - kannst mehr Dich selbst sein, weil du frei von Anerkungssstreben wirst.
3. Du entführst deinen Sohn (oder auch dich selbst=deinen inneren Jungen/dein inneres Kind)) der Mutter und er/es  lernt ein Mann zu sein. Kein Kind mehr das bettelt, bitte gib - der Erwachsene nimmt sich selbst was er braucht.
4. Du lernst eine Frau männlich zu lieben - wir erklären wie man das macht ohne "ihr alles recht machen zu wollen und es doch nie schaffen zu können, weil es nie genug ist."
5. Du lernst deine Sexualität richtungsbezogen auf 1 Frau zu leben - wir klären deinen Sohn und dich mal richtig auf., wie männliche Sexulaität von Gott ausgedacht wurde.
6. Du bist deinem erwachsenen Sohn mal ein richtig guter Vater - Euere Beziehung wird deutlich besser - wie ebenbürtge Freunde eben!
7. Du rüstetst auf für eine eigene Vaterbegegnung und lässt unerledigte Rechnungen mit ihm fallen.
8. Du lernst einen guten männlichen Gefühlsumgang
9. Du lernest wie man alte Verletzungen überwinden kann.
10. Du erfährst wie man männlich an Gott glaubt - es wird dir und ggf. deinem Sohn eine imense Richtunsgweisung sein!

Wir kennnen uns aus mit Männerangelegenheiten!



 

Das erste c-men Männer-Seminar

In meinen 4 Männergruppen befinden wir uns bereits auf dem Weg in ein neues geistliches Mannsein - wenn auch erst am Anfang, der Anfang ist gemacht ... siehe die Bilder unten.
          

      

Männerbootcamp Schachen
Galater 4, 1 Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, ist zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, obwohl er Herr ist über alle Güter; sondern er untersteht Vormündern und Pflegern bis zu der Zeit, die der Vater bestimmt hat."!

Warum ein so tief geistlicher Mittelalter-Spektakel? Warum ein Männer-LARP?
Jeder Mann braucht mal "Urlaub vom Ich" - also mal ein anderer sein dürfen, wie man sonst den ganzen Tag sein muss? Die Bibel sieht uns als Königssöhne.
Gott will unser Männerwissen vertiefen -
wer hat Dich einmal zum Mann gemacht, niemand? Da sind wir erst am Anfang ... aber der Anfang ist gemacht.
Unsere Hinwendung zu Gott-Vater bringt uns in eine neue Familie mit völlig anderen Familienregeln. Es ist ein anderes Reich mit andersartigen „Erfolgsgesetzen“ in das wir da hineingeboren, ja hineinversetzt werden und uns erst einmal als Söhne und Töchter eines neuartigen königlichen Vaters - der ein anders Wesen hat als der unser leiblicher Vater - zurechtfinden müssen. Hier alles „tickt“ alles anders - im Haus des Vaters sind viel Wohnungen. Ein Hilfreiches Bild dazu liefert uns das Buch : „Wie bei Räubers“ von Ursula Marc und German Frank
Nachfolge Christie einüben heißt für uns heute: Ein Sohn Gottes werden - und so wie sein erster Sohn auf dieser Erde - auch ein Menschensohn werden, der diese Welt liebt!

zum Flyerdownload        Zur Anmeldung !!!

Königssohn-Ausbildung und die Besonderheiten des KISS-Seminares:
- Du wirst gleich am Anfang von Rittern in Empfang genommen - Kettenhemd, Schwert und Schild - du fühlst dich wie ein Königssohn im Mittelalter
- Gleich zu Beginn erhältst Du ein echtes Stahlschwert und wirst in Fechtkunst trainiert

- Stillezeiten wechseln mit inspirierenden Männergemeinschaftszeiten ab - ein rieser Kletterturm, 30 Kanus und ein Männerkreuzweg stehen uns zur Verfügung
- In guten kurzen Vorträgen wird dein Mannsein / und ggf. das deines Sohnes weiterentwickelt - es wird dir vieles in deinem Männerleben erklären
- Erfahrene Männercoaches und Männerseelsorger stehen zu Dir auf deiem Inneren Weg zu Diensten
- Am Schluss erhälts Du den Ritter- Königssohnsegen - er wird von weisen Männer gegeben


           


TEIL1 Das goldenen Ball-Seminar
DIE BASIS: Wo meine Kindheit noch ungezähmt war
DIE TAT: Einen  goldenen Ball beschriften
DAS ZIEL: Sich als kleines Kind Gottes lieben – wir sind
          von königlichem Geblüt - und das von Anfang an!“


„Was hab ich als Kind gespielt - mein „goldener Ball“. Schon früh spielten wir als Kind unsere Berufung. Die Puppenmutter, der Cowboyheld, der Lego-Erbauer – alles hat mein himmlischer Erzeugervater mir schon in die Wiege gelegt - vieles blieb unentwickelt und schreit in uns und will mit Macht nach außen! Aber wir bringen als Kind auch negative Grundgefühlen mit, Angst vor Größe, Angst einzustehen und zu kämpfen, dumpfe Ablehnungsgefühle und innere Verlassenheit! Diese emotionale Einschränkungen können wir im andersartigen Reich unseres zweiten Vaters ablegen, sonst können wir im Königreich des Himmels kaum voranzukommen und Erfolge aufweisen!

TEIL 2 Das Ausbrecherseminar
DIE BASIS: Wo ich meine Freiheit als Mann verlor
DIE TAT: Menschärgeredichnichtmännlichen im Käfig
DAS ZIEL: Die eigene „Wildheit“ wieder spüren


„Was ist bei mir in den Käfig gesteckt worden“? Wir wurden gezähmt, dass wir uns an diese irdische Welt an- und einpassen, beim himmlischen Vater aber darf man auch wild sein, gerne leben, leidenschaftlich etwas ausprobieren, Fehler machen. Die großen Männer und Frauen Gottes waren auch menschlich gesehen ziemlich „wilde“ Abenteurer und Weltentdecker – aber immer auch Fremdlinge in dieser Welt, weil es noch eine andere Welt gibt – die Himmlische. Warum muss dieser Gott „Wild“ sein? Gibt es so etwas wie eine heilige wilde Männlichkeit? Um dies wieder zum entdecken braucht es einen wilden Mann- (Gott-Vater) im Leben … aber den Schlüssel findest Du unter dem Kopfkissen der Mutter und der wilde Mann will freiwillig freigelassen werden. Er kommt nicht selber ´raus!

TEIL 3 Das Verletzungsmanagement-Seminar
DIE BASIS: Wo ich im dunklen Wald meiner gefühle feststecke
DIE TAT: Ein Wunde am Körper anmalen
DAS ZIEL: Die eigene Wunde vergolden


„Wo trage ich Wunden an meinem Leibe“. Wo muss ich durch einen dunklen (inneren) Wald gegen, um endlich erlöst zu werden? Der Vater schickt seine Kinder wie seinen eigenen Sohn in diese dunkle Welt. Wir reißen uns dabei schwer heilende, nicht einfach wegzubekommende Wunden, die Welt setzt uns hart zu - fast so wie seinem Sohn am Kreuz. Unsere emotionalen Verwundungen behindern uns wie körperlich gebrochene Arme und Beine an einem erfüllten Leben. Da lässt uns dieser Gott in unsere Löcher kucken … und wir können reines Gold entdecken. Die Männerbewegung weiß um die Kraft der Wunde - Jesus war ein schrecklich verwundeter Mann - sie bezeichnet sie auch als die heilige Wunde - die man betrachten, erlösen und vergolden.

TEIL 4 Das Überlebensseminar
DIE BASIS: Der Kampf um das Herz des Mannes
DIE TAT: Asche abfüllen und Botschaften einstecken
DAS ZIEL: Die Stimme des echten Vater wieder hören


Königssöhne müssen oft an fremden Königshof dienen. „Welchen fremden Herren musste ich dienen und Gehorsam lernen“. In jeder Königssohnausbildung gab es „Aschezeiten“. Man musste das Feuer anderer Männer am brennen halten. Das übergroße erste egozentrische Herz des Sohnes musste sterben, damit wir sein zweites göttliches zum Vorschein kommt. Dort erleben wir Dunkelheit, harte Schläge von Autoritäten. Dort müssen wir diese raue Welt lieben lernen, weil der Vater keine verwöhnten Bürschchen will. Dort lernen wir einen unabhängigen Überlebenswillen und entgiften unser Leben geistlich von falschen Autoritäten.


TEIL 5 Das Prinzessinnen-Eroberungsseminar
DIE BASIS: Zusammenleben mit der Königstochter
DIE TAT: Blumen pflücken und die Blume benennen
DAS ZIEL: Meine Aufgabe für eine Frau verstehen


Jeder Königssohn hat eine Begegnungen mit der goldenen Frau und die geht nicht immer gut aus. „Wie kann ich eine Frau – so ein andersartiges Wesen – lieben“. Die ersten Liebesjahre samt der Zeit, wo die Kinder klein sind, bezeichnet man auch als die „Gärtnerzeit eines Mannes“. Alles muss wachsen wie die Blumen: Die junge Liebe, die lieben Kinder, das schöne Haus, der mühsame Beruf – der Mann muss sehr fleissig sein, um einen schönen blühenden Lebensgarten hinzubekommen. Er wird aber auch verletzt in seiner Männlichkeit und muss mit Enttäuschung zurechtkommen.

Teil 6  Das Schwert des Herrn-Seminar
DIE BASIS: Wir haben zu oft aufgegeben zu kämpfen
DIE TAT: Schwertkampf mit dem dt. Langschwert
DAS ZIEL: Kontakt zum Kämpferherz bekommen


Männer verkämpfen sich oft auf einem falschen Schlachtfeld, wo der König uns nie beauftragt hat zu kämpfen. „Wo muss ich in meinem so gewordenem Leben zum eisernen Schwert greifen?“ Was ist mir ungewollt zum Schlachtfeld geworden und ich eigentlich keine Strategie für den Kampf entwickelt habe. Ich schlage in die Luft! Das Evangelium gleicht mehr einer Kampfausbildung als einer Wellnessoase.  Mehrfach wird das Schwert des Herrn erwähnt, das seinen Feinden (und uns) das Fürchten lehrt. Am Ende der Weltgeschichte reitet Jesus in einem blutgetränkten Mantel und gezücktem Schwert, um alle Feinde vor den Schemel seines Vaters zu legen. Auch wir müssen kämpfen mit massiven geistlichen Waffen, den Anfechtungen des Bösen standhalten, innere Kämpfe für Jesus und unsere Familie zu gewinnen und auch global das Böse in dieser Welt besiegen – dazu bedarf es eines Kampfesausbildung. Wir machen ein Anfechtungstraining mit dt. Langschwertern.

TEIL 7 Das gute Herrscher-Seminar
DIE BASIS: Männer herrschen oft zu viel oder zu wenig
DIE TAT: Ein Zepter bauen und eine Krone aufsetzen
DAS ZIEL: An der Seite des Vaters als Königssohn regieren


Gottvater will uns einen Teil seines Reiches übertragen, aber nicht zur Alleinherrschaft, sondern an seiner Vaterseite. Dass uns Männern das Regieren an der Seite eines anderen Mannes, der sich unser Vater nennt und zu dem wir in der Kindheit so wenig Nähe hatten, nicht leicht fällt ist sonnenklar. Da kommen alte Gefühle hoch und wir „schmeißen den Laden“ hin.

DAS ZIEL: Das Berufungs-Seminar zum Königssohn

DIE BASIS: Männer vergessen oft, wo sie lieben, wo kämpfen, wo sie herrschen sollen
DIE TAT: Der deutsche Ritterschlag
DAS ZIEL: Die Stellenbeschreibung Königssohnes ergreifen


Hier geht es darum "meinen goldenen Ball aus der Kindheit wieder zu fangen - meine Berufung vor Gott und der Welt wählen und zu fokussieren. Zukünftig nicht mehr alleine „herumzukämpfen“, sondern in einer Gruppe von erlösten Männern zu stehen und daraus zu agieren - nicht mehr die Rolle des isolierten, alleingelassenen Sohn seines ersten Vaters weiterzuspielen, sondern in einer Königssohngemeinschaft Fuß zu fassen und mit diesen Männern und geistlichen Vätern im Rücken nochmal viel zu bewegen für den König.

Das Männerbild des edlen Ritters wurde um 1000 nach Christus von Karl dem Großen und seinen irischen christlichen Berater u.A. von Josephs Skotus erschaffen. Das Deutsche Reich zerbrach damals aufgrund Einzelstaterei, Völkerwande-rung, Pest und Kleinkriege. Die Ungerechtigkeit nahm überhand. Es löste damals eine richtige Erweckungsbewegung unter Männer aus, es war das Ritter-Bild eines reisenden Sozialarbeiters im Dienste des Königs, der für Ordnung, Gerechtigkeit und Einhaltung der Gebote sorgten. Die Idee war eine zeitgemäße Reaktion und dem Missionsbefehl Jesu in Matthäus 28,19:“Gehet hin (=durchziehet) in alle Welt, machet zu Jüngern (=zu echten Männern und Frauen Gottes) alle Völker, taufet sie und lehret sie zu halten alle Gebote. Es waren Anweisungen für ein erlöstet, erfülltes Männerleben. Der gerechte edle vom König bestätigte Rittersmann zog durch das Land und verschaffte den Unterdrückten recht, beschützte die Bauern vor Dieben, er teilte verwaiste Kinder (es starben damals viele Eltern durch Krieg oder Seuchen) anderen Eltern zu, die guten Jungen brachte er als Kappen an den Königshof zur Ritterausbildung. Jeder junge Mann damals wollte Ritter sein - und heute ist es nicht anders - die meisten digitale Spiele haben den Ritter zum Vorbild  - jeder gute Vater gab damals seinen Sohn eine zeit lang in die Obhut von Kreuzrittern.

Die Anweisung zur Schwertleite (der Ablauf des Ritterschlages) entsprechen den Inhalten eines christlichen Männertrainings heute. Mindestens 6 Ritter stehen mit ihrem Schwertern im Halbkreis, der Initiator stehe in der Männergemeinschaft. Jeder Ritter durfte sein eigenes Wappen kreieren!

1. Der Initiator frage den Anwärter: (Kontrolle der inneren Vorbereitung des Anwärters)
O Aus welchem Vaterhaus kommst Du, was ist deine bisherige Geschichte?
O Hast Du Mutproben im Leben bestanden und innere und äußere Schmerzen ausgehalten müssen?
O Bist Du zu Musik oder Dicht-kunst fähig? (er sagt ein Gedicht)
O Nenne eine Frau auf die Du deine Sexualität richtungs-bezogen lebst (er nennt eine Frau)
O Hast Du ein Bad, das die Reinigung von allen Sünden symbolisiert genommen und dein Leben vor Gott bereinigt. O Ist dir dein Leben schlüssig und dir einleuchtend wie alles gekommen ist. (er nenn Stationen aus seinem Leben)
O Kannst Du fasten und beten (er antworte mit JA)
O Zeige mir zwei andere Ritterfreunde die deinen  unbescholtenen Lebenswandel bezeugen können.
Der junge Anwärter zeigte Beichtzettel, ein Tagebuch, einen Nachweis über genommene Seelsorge, nannte seinen Mentor und seine bisherige Charakterschulung!

Dann trete nun herzu und knie nieder.

2. Durchführung des Schwertschlages
Der Initiator frage ihn nun:"Warum willst du in den Ritterstand aufgenommen werden? Wenn du nur Reichtum und Ehre begehrst, bist du nicht würdig.“ (Dann antworte er mit „Ich will es nicht!).
Dann lege der junge Mann legte seine Hand auf die Bibel und schwört, jederzeit die Pflichten eines Ritters (wie umseitig im Ritterspruch ausgesprochen) zu erfüllen. Nun bekam er die rituelle Ohrfeige.

3. Anerkennung durch die umstehenden Männer
Nun wurde ein rauschendes Fest gefeiert. Der Rittersmann bekam eine kleines Anwesen zur finanziellen versorgen - err nahm sich eine Frau und setzte sie dort zur Verwaltung ein.

Später entartete das Rittertum, willkürliche Gewalttätigkeit (Faustrecht) und Raubrittertum nahmen überhand, Bauern - und Landsknecht-Heere und die Feuerwaffen machten ihrer damaligen kriegerischen Überlegenheit ein Ende.


Dem wollen wir auf dem Männerbootcamp Schachen

 

Wozu christliche Männergruppen?
Die Basis des christlichen Glaubens erwuchs aus einer sehr erfolgreichen kleinen 3 jährige Männergruppe mit 12 Männer - ihren Männergruppenleiter nannte man Jesus Christus. Dieses Muster ist in Vergessenheit geraten. Aber Hunderte von Männern orientieren sich heute wieder an diesem Vorbild für ein vollwertiges Männerleben und erschaffen sich hiermit eine wöchentlich einmalige Parallelwelt, in der es ok. ist ganz Mann zu sein. Man nimmt an dass mittlerweile in Deutschland 5 Millionen Männer in Männerguppen gehen! Männer heute wollen keine "Lonely-Cowboys" mehr sein .... allein in der Prärie eines für Männer immer gefährlicheren Umfeldes. Zu viele Männer werden gefressen von unserem Wirtschaftssystem, werden "abgeschossen auf ihrem Posten", geraden in ein männliches Dilemma (Burnout), werden als beziehungsunfähig abgestempelt von der Emanziation. Nicht etwa aus Angst, nein, sie gründen aus emotiolaler Intellegenz heraus eine Männergruppe und erlerben ihr Mannsein als Auftrag und Abenteur an der Seite von Freunden. Sie erfahren dort ein bislang unbekanntes Feld von Brüderlichkeit, Einigkeit und wachsende Freiheit - einfach wieder Mann sein zu dürfen, wie man sich von Gott geschaffen fühlt als freier Sohn - nicht als eingekaufter Dienstsleister. Dabei sind sie nicht selbstkritiklos - sie reflektieren ihre gewordene Männerrolle vor ihrer Frau, machen als liebende Väter was los für ihre Kinder, holen andere gerade mal wieder am Abgrund stehende "Mitmänner" in´s Boot. Sie merken - wir wollen nicht nur so reden wie Jesus - wir wollen auch so leben so wie er -  in einer Männergruppe!

Das ist keine Rivalität zum Sonntagsgottesdienst. Die Kirche stand schon immer auf 2 Beinen - die Stadtkirchen sonntags für alles Volk gemischt und die geschlechtsgetrennte Männer- und Frauen-Gruppen, auch Klöster genannt. Von diesen ging ständig in der Geschichte die gesamte Erneuerung der Kirche aus.

Die Männergruppen der "Christlichen Männerbewegung" helfen auch Ihnen beim Gründen einer neuen Männergurppe - im Moment bestehen 22 Christliche Männergruppen mit dem Trainingsprogramm "Männlich leben" von Hans-Peter Rösch.

Die Christliche Männerbewegung bietet einen "Männerweg" - sozusagen eine Anleitung zum "Selbstdurchführen" . Mann kann also 10 Männerabende über ca. 3 Monate mit diesem Programm ausschreiben und kostenfrei durchführen.

1. Männerweg: Die 10 Männerabende - Einführung in das Mannsein

 1. Abend: Wann ist ein Mann ein Mann?
 2. Abend: Wie viel Beruf braucht ein Mann?
 3. Abend: Wenn Muttern mir ins Gewissen redet!
 4. Abend: Die Prinzessin erobern – kein leichtes Unterfangen.
 5. Abend: Wie viel Sex muss sein?
 6. Abend: Was ist ein hinreichend guter Vater?
 7. Abend: Werde ich von einem Vaterschatten verfolgt?
 8. Abend: Wie geht ein Mann mit seinen Gefühlen um?
 9. Abend: In der Wunde liegt die Chance!
1o Abend: Was ist ein männlicher Glaube?



                                                                                                
Männerverbundenheit spüren - typische Männergefühle anschauen - typische Männerwunden verwandeln - einen eigenen Männerglauben entwickeln

Die heutige Männerkultur ist weit weg vom biblischen Vorbildmann Jesus. Das Verhalten von Männern in Gottesdiensten unterscheidet sich wenig von der Stammtischkultur am Biertresen. Männer wissen nicht wie Männer christlich miteinander umgehen. Es findet kaum Männlichkeitszunahme statt.
Männerhoffnungen, Männersehnsüchte, Männerängste, Männerirrwege, Männerglaube, Männerniederlagen, Männersiege - nur einer kennt sie - der Programmierer selbst! Wir haben verlernt damit umzugehen. Wer hat uns gezeigt, ein Mann zu sein und wie man mit seiner Männerseele klarkommt ... niemand. Wir westlichen Männer werden in diese Welt geschickt ohne zu wissen wie ein Mann tickt, wo er Erlösung braucht, wie er Gott sucht und ihm begegnet ... und wie er sozialverträglich diesem Gott dient und seine Anerkennung erlangt.

In vielen Gruppen von Männern werden Männer nur weiter geschwächt und ihrer einst vorhandenen Eigenmotivation zur Veränderung beraubt. Insofern ist es schon wichtig, festzulegen was eine „Christliche Männergruppe“ ausmacht. Männer dürfen nicht in ihrer Opferhaltung noch tiefer versenkt werden. Wie schnell bestärken sich die Männer mit den Worten “das macht doch jeder so, da kann man eben nichts machen, das ist eben so “. Uns Christen aber geht es nicht um Beschwichtigung sondern um Männer-Erlösung! Männer-Freundschaften haben auf Männer oft mehr Einfluss als ihre eigenen Ehefrauen oder die Gemeinde - es braucht „Men´s small-groups nach biblischem Vorbild.“ Wir sind erst am Anfang, aber es gilt die männergerechte Seite des Evangeliums wiederzuentdecken, nämlich  nachzuspsüren, wie Jesus mit Männern umging um wieder eine gute „Mannesreife“ nach Eph 4,13 hinzubekommen. Dies kann nur abseits der Frauen geschehen ... Männer bauen sich immer eine Gegenwelt auf - warum keine christliche?


Achte auf die 10 Qualitätsmerkmale einer christlich denkenden Männergruppe

Männlichkeit braucht einen sicheren Ort, wo sie sein darf, sonst verflüchtigt sie sich. Jesus bot 3 Jahre lang 12 Männern eine Männergruppe an, in der sie zu echten Männer werden konnten. Danach veränderten sie die damalige Welt! Welche Prozesse fanden in dieser Männer-Gruppe statt?

1. Wurde Männerverbundenheit empfunden?
Jak 3,13: Wir sollen uns für unsere Männerkultur eine allgemeine Brüderlichkeit zu allen Menschen angewöhnen, also Ehrlichkeit, Offener Umgang. Wahrhaftigkeit, Ernst, Witz, Verständnis füreinander. Das muss geübt werden.

nein   O    O    O    O    O    ja   

2. War Bereitschaft einiger Männer da, andere um Hilfe zu bitten?
Jak 5,16: Wir sollen in unseren Männergruppen einander unsere Ohnmacht (früher auch Sünde genannt) bekennen.

nein   O    O    O    O    O    ja

3. Wurden eigene Gefühle wahrgenommen, haben andere Gefühle gezeigt und wurden sie als copierfähig verifiziert?
Mark 3,17: Jesus mochte die aggressiven „Donner-söhne“ in seiner Männergruppe und er wurde selber wütend und traurig. Joh, 11,33: Jesus zeigte seinen Jüngern bewusst seine Gefühle, weil er sie zum Handeln brauchte!

nein   O    O    O    O    O    ja

4. Wurde der typische Männerschmerz - die emotionale Vaterverlassenheit - gefördert und zugelassen?
Matth. 27,46: Auch Jesu letzter Schrei am Kreuz war ein Vaterdefizit-Gefühl: „Mein Vater, warum hast Du mich verlassen? Männer macht dieser Schmerz zum Mann!

nein   O    O    O    O    O    ja

5. Wurde die Mutterfessel angegangen?
Mark 10.7: Jesus lehrte seine Jünger (Männergruppe) klare seelsorgliche Themen, er griff seine zugreifende Mutter vor ihren Ohren scharf an (Joh. 22,4)

nein   O    O    O    O    O    ja

6. Wurde Sexualität richtungsbezogen auf nur eine Frau gelehrt?
Matth. 27,55: Jesus behandelte Frauen respektvoll, aber mit innerem Abstand, er enthielt sich körperlich. Christsein ist nicht sexverneinend (1.Kor. 5,7) Jesus vermied  Frauenfokussierung und verlangte dies auch von seiner Männergruppe, zumindest mal für 3 harte und schöne Jahre!

nein   O    O    O    O    O    ja

7. Wurde die Homophobie bekämpft ? - gemeint ist eine seltsame Angst vor dem körperlichen u. emotionalem Berühren von anderen Männern
Joh. 13,23: Johannes lag physisch an Jesu Brust
1.Thess. 5,26: Paulus verlangt den Bruderkuss von seiner Männerrunde!

nein   O    O    O    O    O    ja

8. Wurden die Wunden der Männer gewürdigt?
Matt. 16,24: Jesus spricht mit seiner Männergruppe über Wunden. Er gab seinen Männern ein Vorbild eines Schmerzensmann, er war kein Wellnesvertreter! 1. Petrus 2,24 auch aus unseren Wunden kann Erlösung für andere fließen!

nein   O    O    O    O    O    ja

9. Wurde über männlichen Glauben gesprochen (Männerspiritualität)
Lukas 22,24: Jesus lehrt seine rivalisierte Männergruppe Ebenbürtirgkeit und wahre Größe. Er „beschwört“ scharf sie keinen falschen weltlichen Männerbilder mit Titel und Ansehen nachzulaufen. Er gab ein Glaubensbild und erklärte männliche äußere und innere Nachfolge. (Reichtum, Bitterkeit, Hartherzigkeit usw. zu meiden)
nein   O    O    O    O    O    ja

10. Fand eine Begegnung mit dem ersehnten Vater statt?
Matth. 15.4: Jesus lehrt seine Jünger einen gütigen Blick auf den Vater zu werfen, um emotional gesunde Vater-Sohn-Beziehung mit Gott hinzubekommen und als Sohn Gottes durch diese säkulare Welt zu gehen.

nein   O    O    O    O    O    ja




Hinweis 1 für den Gruppenleiter: Entwickle eine männergerechte Sprache

Schaffe es männergerechte Bilder und Worte zu finden. Auf die folgenden Fragen suchen Männer lebenslang Antworten und sind dankbar, wenn man darüber reden darf:

Bin ich ein guter Mann?
Wo krieg´ ich Identität her?
Was ist mein Job auf dieser Erde?
Wozu ist das gut, was ich jetzt tue?
Wo ist mein Vater? Wer ist hier der Boss?
Wem kann ich unter die Arme greifen?
Was braucht mein Sohn/Tochter heute?


Männer fühlen sich bei den herkömmlich mehr frauendominierten Gemeiendethemen schnell überfordert.

Hab´ ich gute Beziehungen?
Wie kann ich mehr Nähe herbekommen
Wie ist meine Liebesbeziehung zu Jesus
Wie komme ich gut an?
Bin ich liebenswert und schön?
Wie kann ich das Beste für meine Kinder geben

Frauen suchen lebenslang nach bergenden Systemen, besseren Beziehung und mehr Nähe zu Jesus, das ist nicht „men´s world“ - Männer suchen danach, was sich lohnt, es zu tun. Beides - männlich wie weiblich - ist Teil des Evangeliums und eines ohne das andere langfristig unnütz. (1.Kor 11,11)

Hinweise 2 für die Gesprächsführung

Wir verstehen uns als selbstorganiserte Männergruppe mit wechselnder Leitung. Wir leben ebenbürtig - aber der der gerade leitet muss darauf achten, dass jeder Mann zu Wort kommt. Raumfüllende laute Männer werden ermahnt, leisen Männer wird ein Platz zum Reden freigehalten.
Wir achten lebensge-schichtliche Äußerungen hoch und meiden theoretische Aussagen. Jeder Mann redet über sich und sein Inneres, wer über Politik, Gemeinde, Staat usw. spricht wird abgebrochen.
Es geht um die typischen Männerwunden, Männerdefizite, Schmerzen, pers. Leid, Lebens- und Beziehungslust, Trauer, Abhängigkeit von Frauen, Verluste, Alltag und familiäre Verantwortung - nicht um theologische Streitfragen. Den nur wer seinen Schmerz an-sieht, wird trans-formiert , sagen wir männlicher (Initiation und Wandlung ohne inneren Schmerz ist unmöglich). Entscheidend für den Mann ist, wie geht er mit seinen Wunden um, nutzt er sie für das Evangelium oder spaltet er sie ab und verhindert Erlösung!


Treffe Vereinbarungen in der Männergruppe

Das Gelöbnis offen ehrlich und wahrhaftig zu sein
Die Selbstsorge - jeder ist für seine Gefühle selbstverantwortlich, bei schwierigen seelischen Störungen sucht jeder selbst einen Berater auf,  andere Männer können nihct meine Probleme lösen, nicht die Gruppe ist schuld, wir sisnd keine Therapieeinrichtung.
Das Bewertungsverbot - alles darf zunächst sein und angesprochen werden - wir gehen Tabuthemen, die die Gemeinde ausschließt mutig  an wie Gewalt, Scheidung, Pornograpie, Geschlechtergerechtigkeit.
Mannhafte Verbindlichkeit - wer nicht kommt meldet sich ab mit Grund, wer mehr als 3 mal unentschuldigt fehlt, soll die Gruppe verlassen
Wir gehen einen gangbaren Männerweg - das Ziele ist Männlichkeitszuwachs, der Weg dahin muss allen gemeinsam klar sein. (idR machen wir ein Männerprogramm durch)
Sinnlichkeit - ab und zu gehen wir ´raus (Biergarten, Natur, Sport) um uns anders zu erleben als in frommen Kreisen.
Wir sind „handgreiflich“ - wir helfen uns ab und zu aus der Patsche (handwerklich, Umzug....)
Wir haben als christliche Männergruppe ein Ziel - es gilt den Missionsbefehl Jesu männergerecht zu verwirklichen - wir leben nicht nur für uns - wollen unser Herz missionieren und das anderer Männer.  (Markus 16,15)

Die meisten Männer haben schreckliche Angst, dass sie keine guten Männer sind und irgendwo „durchfallen“. Gott schuf uns nicht als geschlechtsneutrale Menschen - er will dass wir unsere Geschlechtlichkeit miteinbeziehen in unseren Glauben und wahre Männer werden.

Eph 5,29 Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch (=männliches Wesen) gehasst; sondern er nährt und pflegt es wie auch Christus die Gemeinde.“

Wir sind Männer auf der Suche. Keiner ist schon ganz angekommen - auch Du bist ein Mann auf dem Weg in das Bild, das Gott von Dir hat. Mach´mal Urlaub von Dir- selbst -  also dem wo du immer denkst, dass Du sein musst. Komm´mal in eine gute christliche Männergruppe

Hans-Peter Rösch,  nebenberuflich Männerversteher.

Männergebete  
selbst jeder Familienmann ist auch ein bisschen „Teilzeitmönch“ und braucht Gebet für sich alleine und unter echten Brüdern.


Hier einige unserer Männerbußgebete unserer wunderschönen "Berg-Männerrunde" nach Psalm 133: "Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander sind ...... . Denn dorthin hat der HERR den Segen befohlen, Leben bis in Ewigkeit.“

Diese Gebete sollen antiphon gebetet werden (von altgr. ἀντί-φωνος anti-phonos „entgegentönend, antwortend“) bedeutet Gegengesang oder Wechselgesang . Also der Hauptsatz wird von 1 Mann aus der Gruppe reihum gebetet, den Nebensatz antwortet dann die ganze Männergruppe.

Männergebet 1

Männer - Segen und Fluch    (kath. Männerbewegung Erzbistum Köln)

Gott, als Männer hast du uns erschaffen. Es gab in der langen Lebenslinie, an deren vorläufigem Ende wir stehen, viele, die dem Begriff "Mann" Ehre gemacht haben und viele, die ihm Schande bereiteten.
Männerhände haben Häuser gebaut und Felder bestellt, haben andere Menschen zärtlich gehalten und die Gesichter von Frauen gestreichelt, sie haben Kinder voll Stolz hochgehoben.
Männerhände haben aber auch geschlagen und Waffen geschmiedet, haben gemordet und vergewaltigt, haben die Schöpfung ausgebeutet, dass sie jetzt verletzt daliegt.
Gott, lass uns Männer sein, die den Namen unseres Geschlechtes zu einem wohlklingenden Namen werden lassen, lass uns Männer des Segens und des Lebens sein. Amen


Männergebet 2 PSALM für Männer  .. .. Herkunft unbekannt, umformiert von Hans-Peter Rösch

Du bist kein überdimensionaler Oberherrscher anderer Herrscher
– du begibst dich in Augenhöhe zu mir.

Du bist keine obere Heeresleitung, die Gleichschritt verlangt
– du liebt meine Eigenartigkeit und Einzigartigkeit.

Du bist kein Chef eines totalitären Systems
– du stehst mit Rat und Tat zur Seite, lässt mich meinen Weg ziehen.

Du bist kein himmlischer Polizist  – kein Experte für Regeln und Gesetze
– du sagst, dass ich auf mein Herz hören soll.

Du bist kein Diktator, du regierst uns nicht mit Zuckerbrot und Peitsche
– du entlässt mich in Freiheit und Eigenverantwortung.

Du verzichtest auf unsicheres Imponiergehabe
– du lässt uns groß rauskommen und stehst stolz und freudig daneben.

Du lebst nicht in einer Aura von Unabhängigkeit und Überlegenheit
– du sagst, du brauchst uns.

Wir wollen lieben – Vater, gib uns deinen Elan dazu.
Wir wollen initiativ auf andere Männer zugehen-  schenk uns deine Zuwendungsfreudigkeit und Beziehungslust.
Wir wollen andere Männer weiterbringen - sie behandeln als wären sie unsere Brüder- schenk uns permanenten Antrieb dazu.              AMEN

Männergebet 3   Heilige Entschlüsse eines Mannes von Hans-Peter Rösch - frei nach: Bidduplh, „Männer auf der Suche“ Heyne 2008

1. Männer verfallen in Hass oder Gleichgültigkeit ihrem Vater gebenüber -      Ich aber werde mit meinem Vater ins Reine kommen
2. Männer werden ihrer Partnerin gegnüber dominant oder gefügig         -        Ich aber werde meiner Partnerin ein „Gegenüber“ sein
3. Männer kümmern sich kaum um Kinder   -   Ich aber werde mich an der Erziehung der Kinder beteiligen
4. Männer wollen überall herumvögeln    -    Ich aber werde die Heiligkeit männlichen Sexualität leben
5. Männer haben kaum noch Freunde    -    Ich aber werde mir echte Freunde suchen und etwas bewegen
6. Männer verlieren sich in Arbeit    -        Ich aber werde eine Arbeit finden, die mich und andere segnet
7. Männer suchen ständig nach Anerkennung      -    Ich aber will lieber mein Leben für Gottes Reich leben
8.  Männer wissen nicht wozu sie leben     -    Ich aber will als Sohn Gottes durch die säkulare Welt gehen

Männergebet 4  Das Herzensgebet der Wüstenväter
Das Herz zum Schweigen bringen, kann man nur mit viel Reden. Männer müssen reden lernen.
Inneres Schweigen meint im Sinne der Wüstenväter  ....

Schweigen - aufhören, sich nach Annehmlichkeiten zu sehnen
Schweigen - aufhören, Liebe ergreifen zu wollen
Schweigen - aufhören etwas besitzen zu wollen,
Schweigen - aufhören anzuklagen,
Schweigen - aufhören die Schuld zu verschieben 
Schweigen - aufhören, andere schlecht zu machen 
Schweigen - aufhören, die Umstände zu bedauern
Schweigen - aufhören, seine Rechte einzufordern,
Schweigen - aufhören, sein Ego aufzublasen
Schweigen - aufhören, gut dastehen zu wollen   … loslassen.

Männergebet 5     Bußpsalm und Gebet für unsere Söhne  (von Hans-Peter Rösch)
(Mag sein, Du bist ein besserer Vater wie hier beschreiben - dann mach´ dich solidarisch mit den Schwächen der anderen Männer um dich herum und tue stellvertretend Buße) 

Vater,
Du hast uns beauftragt, unsere Söhne zu Männern zu machen und wir wissen nicht wie - niemand hat uns das Mannsein gelehrt.

HeDüuM  =  Herr erbarme dich über uns Männer

Du hast uns Männern Hingabefähigkeit geschenkt und wir stürzen uns damit in den Beruf und wollen Karriere machen anstatt für unsere Lieben dazusein. - HeDüuM

Du hast uns Männern starke, beschützende und segnende Hände gegeben - und wir haben es nicht geschafft unsere Söhne liebevoll anzufassen und zu drücken. - HeDüuM

Du hast uns Männern einen Vaterinstinkt gegeben und wir beschäftigen uns mit allem Möglichen und sind uns nicht bewusst wie sehr uns unsere Söhne wirklich brauchen. - HeDüuM

Du hast uns Männern die Fähigkeit zu inneren Abstand zu anderen Menschen gegeben, damit wir führen können und wir beschäftigen uns liebend gern mit Sachen anstatt mit Menschen. - - HeDüuM

Du hast uns Männern innere Stärke gegeben und wir spielen die Starken und tun so als ob wir keine Hilfe bräuchten - wir können vor unseren Söhnen keine Ohnmacht zugeben. - HeDüuM

Du hast uns Männern gute ordnende Aggressivität geschenkt, um zu sagen was richtig und falsch ist und wir haben unsere Söhne damit geschlagen. - HeDüuM

Du hast uns Männer anders geschaffen wie unsere Frauen und wir können der Übermutterung unserer Kinder in der Schule nicht widersprechen und haben keinen eigenen männlichen Erziehungsstil entwickelt. - HeDüuM

Du hast uns Männern Freizeit geschenkt und wir wissen nicht wie wir sie mit unseren Söhnen sinnvoll verbringen sollen. - HeDüuM

Du hast uns Männer beauftragt unsere Frauen zu lieben und wir haben unsere Söhnen als Rivalen gesehen und sie gehasst, weil sie die gleiche Frau lieben wie wir und diese Frau ihnen mehr Liebe gibt als uns. HeDüuM

Du  hast uns mit Begegnungsfähigkeit im Beruf gesegnet und wir leben zuhause im emotionalem Rückzug und reden am Tisch viel zu wenig. - HeDüuM

Du lehrst uns Autoritäten zu achten und wir leben unseren Söhnen mangelnde Einordnung und Auflehung vor. - HeDüuM

Du wolltest, dass Vaterschaft weitergegeben wird und wir haben unser emotionales Vaterloch verdrängt und tun so, als wäre alles in Ordnung gewesen. - HeDüuM


Männergebet 6  Bußpsalm und Gebet für unser Männerbild  (von Hans-Peter Rösch)
Interessant, dass Jesus eine durchaus kämpferische Mutter hatte und sich der Lobgesang Marias genau so anhört (Lk 1,46-55). aus: Hans-Peter Rösch, "Du bist ein guter Sohn!" Wie Gott unserem Vatermangel begegnet, in: Adam online Nr. 33,  S. 9
Du bist integer und machst keine krummen Geschäfte                 - so anders wie wir Männer

Du scheust keinen Streit und klärst die Vorfälle auf                      - so anders wie wir Männer

Du suchst Kontakt zu denen, die keiner mag  -                             - so anders wie wir Männer

Du schaust, dass aus allen etwas wird  -                                        - so anders wie wir Männer

Du verschaffst den Unterdrückten Recht  -                                     - so anders wie wir Männer

Du segnest Väter und Mütter - schaust nicht hoch zu Karrieretypen   - so anders wie wir M.
änner
Du weist die Mächtigen in die Schranken   -                                   - so anders wie wir Männer

Du zerbrichst den Stolz der Arroganten -                                        - so anders wie wir Männer

Du sorgst dafür, dass es einen Unterschied gibt zwischen Gerechten und Betrügern gibt - so anders wie wir Männer

Du belohnst die dauerhaft Treuen                                                -   so anders wie wir Männer
Lass uns Männer werden nach Deinem Herzen, färbe auf uns ab.                        Amen




Über die Schönheit der männlichen Art - über das Glück ein Mann zu sein und das Weibliche lieben zu können
(von Hans-Peter Rösch 2013)

für Männer und Frauen, die ihre männliche Seite entdecken möchten

Verunsichert durch die Emanzipationsbewegung ist das Bild einer heilen Männlichkeit von den flimmernden Bildschirmen erstmal verschwunden. Wir sehen bewundernswerte Helden, aber es ist schwer im Büro ohne MG ein Held zu sein, wir sehen schusselige Männer in der Haushaltwarenwerbung, die die Tomatensoße verläppern oder sogar jetzt David Safiers absolut weichen „Jesus liebt mich Mann“ als absoluten Frauenversteher, der leider nicht mit ihr Baden gehen kann, weil er im Wasser eben nicht untergehen will.
Was macht einen Mann aus? Was ist die Kunst, ein Mann zu sein? Wann bleibt eine Frau bewundernswert stehen und sagt, wow, ein guter Mann? Ich denke, dieser Gott, der immerhin mal sich alles mit Männer und Frauen und so ausgedacht hat, wird uns diese Antwort nicht verheimlichen wollen, wir haben nur den Zugang vor der Eichentür verschüttet und auch noch den uralten Schlüssel zu seinem göttlichen Geheimnis verloren. Eph 5,32 Dies Geheimnis ist groß;

Über dieses göttliche Top-Secret-Geheimnis wird erfreulicherweise gesellschaftlich in letzter Zeit viel nachgedacht ... aber auch viel Trennungsschmerz und dauerhaftes Leid produziert. Vielleicht haben wir Christen da gesellschaftlich als „Eingeweihte Gottes“ „ein wichtiges Wörtchen“ mitzureden und beizusteuern?

In tausenden von Artikel in Frauenzeitungen suchen Frauen ehrlich ihren „neuen“ Weg und grenzen sich deutlich von den geschichtlich gewachsenen negativen Seiten der Männlichkeit ab. Und es ist auch wahr, der autoritäre Machermann ist endlich ein Auslaufmodell geworden - neu sind aber nun die alles-gleichzeitig-könnenden „Superfrauen“ - und beide lassen einfach zu viel Enttäuschung rechts und links auf ihrem Weg liegen. Frauen und Kinder ... und auch die Männer selbst ... haben genug gelitten unter falschen „Mannsbildern“, egal ob preussisch hart oder butterweich „willig“. Also lassen wir sie doch gleich weg, diese „schadensbringende Männergebärden“?

Dann aber dringen Frauen mit selbsterlebten negativen Männer-Erfahrungs-Geschichten mit Vehemenz in die wirtschaftliche Männerwelt ein und machen plötzlich die gleichen Fehler, die sie einst wütend den Männern vorgeworfen hatten. So stellt man durchaus fest, dass karrieretreibende Frauen genauso ihre Kinder „vergessen abzuholen“ wie wir Männer - der Hang zur Wochenendfamilie mit zwischendurch 4 mal 24-Stundenhort für die teuren Kinderchen ist durchaus ein solches „Frauenmodell“ -  traditionsliebende Männer würden so etwas nicht „erfinden“ wollen. Nach Italien haben wir Deutschsprachige schon den Begriff „Tagesmutter“ exportiert - anscheinend gibt es kein eigens passendes Wort für dieses „Mehrmüttermodell“ im angeblich bambiniliebenden Italien. Manche Psychologen reden schon gar nicht mehr von Mann und Frau, Vater und Mutter, sondern geschlechtsneutral vom zuhausebleibenden Part und dem arbeitsgehenden Part, weil Männer, die zuhause bei den Kindern bleiben plötzlich sehr weich werden und Frauen dies dann als völlig „unsexy“ empfinden. Man Bedenke, auch die zunächst gute Suche nach neuen Lebensmodellen beinhalten doch ein riesiges Volumen an Schmerzerfahrungen für die Versuchskaninchen, die ja auch Menschen mit ganz normalen Familienbedürfnissen sind.

All diese beschriebenen Vermischungen von bislang gar nicht bewährten „Lebensentwürfen“ , den Vorwürfen an das bisherige männliche Geschlechtsverständnis, den offensichlich allgemein bestehenden Arbeits-Systemkonstanten, macht es nicht leicht ein neues Bild einer heilen Männlichkeit zu zeichnen - aber es ist durchaus möglich - der Erfinder ist ja älter als all die Geschlechterdiskussionspartner, zu denen ich mich auch zähle. Uns Christen täte es eh gut, einen eigenen Muster-Weg zu gehen, der als Kopiervorlage für die Welt fungieren könnte.  Jak 4,4 Ihr Abtrünnigen, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.

Was ist nun göttliche Männlichkeit. Egal wo diskutiert wird, es geht immer darum wie weich und wie hart ein Mann sein „muss“. Und so auch in der Bibel - egal ob es um Väterlichkeit oder Männlichkeit geht - dieses heilige Etwas wird fast delikat beschrieben wie eine chemische Mischung aus 2 Stoffen, die - wenn sie jemand entzündet - zu einer kurzzeitigen explosiven Erscheinung mit großer Wirkung führt: Schwarzpulver bekommt man aus der richtigen Mischung aus Schwefel und Eisen, Männlichkeit aus dem richtigen Mischungsverhältnis von Güte und Härte, butterweiche Gnade und hartes Gericht, scharfe Ordnung und großmütige Freiheit. Diese „Explosionsfreudige Mischnung aus massenhaft Liebe und eindeutiger Ordnung“ schreibt man wohl ausgerechnet „guten Männern“ zu, wohl aber auch Frauen, die sich das ebenso hinbekommen können. Männlichkeit ist also mehr eine Geisteshaltung als ein persönlicher geschlechtlicher Besitz. Ich hab´ Frauen kennengelernt, da zieh´ich als Mann meinen Hut und kann sagen, so sauber, liebevoll wollte ich das auch hinbekommen können und ich hab einseitig harte Männer kennengelernt oder einseitig weiche Männer kennengelernt, wo ich mir dachte, Gott bewahre, werd´ blos nicht so wie die!

Gesunde Mannhaftigkeit wirkt darum wohl wie ein „Zweikomponentenklebstoff“ in Beziehungen. Ein guter Vater „besitzt“ das Herz seiner Kinder und läßt dennoch eine lange Leine, aber es gibt eine, die irgendwann hart anspringt. Jeder kluge Hund probiert das erst gar nicht aus, nur dumme Kläffer hängen sich ´rein. Insofern macht der kluge Vater einen „inneren Hof“, was erlaubt und was verboten ist. Die Mutter gestaltet den „Emotionalen Innenhof“ wunderschön, der Vater macht die Mauer ´drum! Insofern ist der Vater ein Hintergrundarbeiter, ein echter Gefühlsmanger seiner Familie. Ist er ab und zu körperlich anwesend, aber immer emontional präsent, „stimmt alles in der Familie“. Soll er aber dauerhaft im Innenhof wohnen, läßt er die Mauer wieder verwittern - schön und lebenswert machen ist eben „Frauensache“. Anscheinend braucht der Vater einen sinnvollen inneren Abstand zur Familie. Wenn das so nicht wäre, wären ja alle arbeitslosen Väter perfekte Familienväter. Diesen innere Abgrenzungsfähigkeit des Männlichen hat natürlich die „Ein-Arbeitsplatz-Familie“ begünstigt, wenn der Vater es geschafft hat, das Herz seiner Kinder nach der Abwesenheit immer wieder zurückzuerobern. Wendet sich der Vater zu stark ab, werden die Kinderherzen vom Bösen direkt überschwemmt mit Respektlosigkeit, Auflehung gegen Autoritäten, Gehässigkeiten und Spielsucht. Der Dieb schleicht über die bröckelige Mauer, die heilige Grenze hat Löcher. Tyrannen entstehen, wenn der Vater nicht funktioniert - oder besser gesagt, wenn auch die Mutter die „Explosive Männlichkeitsmischung“ nicht hinbekommt und das Kind grenzenlos „sozial-doof“ wird und auch von der Gesellschaft in Einkaufsladen nur Ablehnung erfährt.
Pardon der Vergleich - der wohlerzogener Hund wird staunend bewundert, er weis sich zu verhalten, ein Kläffer von allen verachtet. Das „heilige Männliche“ könnte man auch mit dem Wort „Erstklassige Fürsorgekompetenz“ umschreiben - es geht allen wohl und keiner „merkt warum“ ... aber es ist, weil irgendwo ein guter Vater da ist.
Das kommt schön zum Ausdruck beim taditionellen Hausbau. Ein guter Vater baut aber auch emotional seiner Familie ein Haus - ein „geistliches Vaterhaus“ sozusagen und er lässt es nicht alleine, Reparaturarbeiten sind ständig angesagt, weil auch geistlich so vieles kaputt geht. Frauen, die Firmen leiten, können das auch. Sie müssen sich eben einen Freiraum für ihre Weiblichkeit reservieren, sonst macht ihr Herz ihnen einen Strich durch die „Lebens-Rechnung“, die dann nicht dauerhaft beglichen wird .... .

Insofern ist unser Gott wirklich ein guter Vater, oft empfunden viel zu lange abwesend, aus freien Stücken sehr im Hintergrund, manchmal im Lobpreis so sehr nach vorne gezerrt (ob ihm das immer so recht ist ???) - ich glaube, er ist ein „stiller Mann“. Aber er hat uns ein Vaterhaus gebaut, in dem er wünscht, dass alle Söhne und Töchter miteinander klarkommen darinnen.

Ich hab´ein Mann in meiner Männergruppe, der wär´ aus heutiger Frauensicht ein übler Stoffel. Er kommuniziert nicht viel, er ist oft weg, er macht zuhause kein Dauerprogramm, er gibt sich als „schlau souverän“ und ich denke, er ist es auch. Seine Töchter lieben ihn, aber eingeschränkt, weil er zwar ein „Riesen-Männer-Herz“ hat, aber so wenig  rauslassen kann davon. Er kann nicht reden über seine Gefühle, weil er von Gott und Kirche tief enttäuscht ist. Die Mutter hatte ihm ihren „weiblichen überlieben Gott“ aufgezwängt, sein Vater hatte erst mal gar keinen, in seinem jugendlichen „Separationsbestreben weg von allem Weiblichen“ wollte er radikal fast mönchisch leben ohne Frau und dann hat ihn eine hübsche Frau regelrecht aufgeheiratet und ihm drei Töchter geschenkt - das war recht viel für ihn. In unserer Männergruppe versuchen wir ihn an einen mannhaften Gott zu gewöhnen, wo er zumindest einmal wöchentlich Mann sein darf ohne bissige Kritik von seiner 4 Frauenwelt im Alter von 17 bis 47 - auch Männer geraten in „ironisch-komische“ Lebensgeschichten, die dieser so seltsame Gott arrangiert hat, der alles, was lebt in männlich und weiblich eingeteilt hat, wohl wissend, dass das uns Probleme schafft! Wäre Gott eine Frau, hätte die das harmonischer, spannungsfreier, lieblicher eingerichtet. 
„Gott sei Dank“ hat aber dieser unser Gott auch eine intensive weibliche Seite, die manchmal die harte männliche „gnadenlose“ beiseite schiebt! 


 Wartburg Gespräche u.a. mit Hans-Peter Rösch zum Thema "Wie Mann sein muss..."
 ...Fernsehdiskussion beim ERF
direkt zur Diskussion hier, oder auf dem Bild



Uns Männer geht es durchschnittlich nicht gut – man merkt es an um sich greifender Beziehungsmüdigkeit, an regelrechten Lähmungserscheinungen zuhause, an unterdurchschnittlich gelebter Vater- und Erziehungsbereitschaft in der Gesellschaft, an schwindender Aktions- und Abenteuerlust im Gemeindeleben – man(n) ist müde und man(n) zieht sich zurück.. und man(n) funktioniert weiter … aber die angekündigte Krise der Männlichkeit ist längst da: Immer mehr Männer zweifeln daran ob sie wirklich ein guter Mann sind und kommen irgendwann zum Stehen!  Die frohe Botschaft des Evangeliums, dass wir geliebte Söhne eines himmlischen Vaters sind, können wir höchstens nur noch im Sonntags-Ohr wahrnehmen  … ins Herz fällt´s uns nicht von allein bei unserer Vater-Sohngeschichte. Wie wenig Selbstwert hat der Vater uns doch gegeben und wie wenig können wir uns selbst geben  - das Sendungsbewusstsein der Jünger von damals haben wir längst nicht mehr. Die Mannhaftigkeit im Glauben ist verschwunden – kein Wunder – man redet ja auch nirgends darüber!

 Da ich selbst aus einer „midelife-crisis“ „auferstehe“, verstehe ich, woran „normale Männer“ heute leiden. Männer sind nicht etwa irgendwelche „Psychofälle“  – schwächelnde Männer sind heute schlichtweg das Produkt unserer feminisierten Gesellschaft, einfach darum, weil es heute schwer geworden ist, sich einen Raum für die eigene Männlichkeitsentwicklung  zu bewahren oder falls verloren gegangen – sich neu zu erschaffen. Geistliches Wachstum im Glauben aber hängt mit seelischem Wachstum zusammen, also mit Reifung im tiefsten Inneren und da sind wir einfach eben ganz von Gott männlich erschaffen. Wir haben ein Männerherz.

 Wie und wo sollen wir Männer denn bitteschön in unserer Welt zur vollen „Mannesreife“ (Epheser 4,13 - Schlachterübersetzung) gelangen? Ist es nicht so, dass wir bildlich gesprochen „Maurer“ ausbilden und dann erwarten dass sie elektronische Geräte reparíeren sollen? Das Thema Elektrik wird aber einfach nicht unterrichtet, weil sich keiner auskennt! Firmen, Gemeinden, Frauen – alle wollen tolle Männer haben und sollen die einfach so vom Himmel fallen? Männlichkeit muss von Gott und anderen Männern übertragen werden. Bevatern ist ein wesentlicher Teil unserer Männerolle - das haben wir wohl wieder zur Kenntnis zu nehmen.

 Wie soll ein Mann in seiner Männlichkeit reifen, wenn man nicht über Männlichkeit redet? Die Welt wartet auf das Offenbarwerden der „Söhne Gottes“ (Römer 8,19) – glauben wir denn wirklich, dass alles von alleine im „verborgenen Kämmerlein“ sozusagen geschehen muss? Hat nicht Gott „andere“ zum Dienst eingesetzt, dass der Leib heranreifen kann (Epheser 4,11)? Männer brauchen Männer um zum Mann zu werden. Allein der Glaube an etwas reicht dazu nicht aus – manchmal wird ein Prozess auf den man sich in einem Seminar endlich mal einlässt einfach notwendig. Ein Mann muss seine Geschichte kennen, er muss wissen welche Wege Gott für ihn hat und welche nicht, muss seine Kräfte probieren um Selbstwert zu entwickeln  … und er braucht Muster wie man(n) das macht! Er muss „verso(ö)hnt“ leben, um ein lebenswertes Leben zu haben (5.Mose 5,16). Jesus selbst war letztendlich Männertrainer und seine Männergruppe veränderte die Welt.

 Kurzum – das Thema Männlichkeit muss in Gemeinden einen Platz haben, wenn die Kirche nicht weiter ihre Männer verlieren will (BUCHEMPFEHLUNG: „Warum Männer nicht zum Gottesdienst gehen“ David Murrow, Cap-Verlag 2011)

Hier kommt eine schöne, sinnvolle Aufgabe auf die Gemeinde Jesu zu:

Männer verstehen, Männerherzen füllen, dem Männerleben einen Ewigkeitswert geben“.……  und dabei wollen wir mit Männern, die Männerarbeit beginnen wollen unter die Arme greifen. 20 Jahre Erfahrung mit Männertrainingsgruppen, Männerhandbüchern, Männerhauskreisen, Männeraktionen, Väterarbeit ist ja kein Pappenstil.


 Was wir leisten können:

-          Unterstützung beim Gründen einer Männergruppe zB.: durch Gemeinde-Männerabende

-           „Männerpredigt“ in der Gemeinde (die Jungs und die Frauen lieben das Männerthema mehr als wir Männer selbst! Welche Frau will nicht etwa „einen tollen Mann“ zum Mann haben  .. und ihn dabei unterstützen!?)

-          Persönliches Treffen mit Männern, die Männerarbeit in der Gemeinde beginnen möchten

 Unsere Welt tickt noch sehr traditionell – auch wenn alle reden, es wäre anders: Wer bestimmt was sonntags gemacht wird – häufig der Mann. Wer wohin das Geld fließt – häufig der Mann. Männerarme Gemeinden sind sterbende Gemeinden und haben kein Geld. Männerarbeit in einer Gemeinde mag die schwierigste Abteilung sein – aber langfristig ist sie die segensreichste!

 Die Zeit ist reif.

-          Gesunde C-Männer bringen ihren Beitrag zu einer glücklichen Ehe

-          Gesunde C-Männer bekommen Vaterschaft für die Kinder hin

-          Gesunde C-Männer haben Freunde

-          Gesunde C-Männer können im Job viel leisten, aber sie können sich auch abgrenzen!

-          Gesunde C-Männer leisten ihren Beitrag zu einer gesunden Gemeinde

 Man geht weltgeschichtlich davon aus, dass erst die 3. Generation nach einem Krieg, das Vaterloch schließt, das ein Krieg in Männerherzen gerissen hat. Erst in der Vierten ist ein entspanntes Männerleben wieder möglich bei ausreichender Bevaterung und sinnvoller Verbrüderung. Da ist noch einiges zu leisten im deutschen Vaterlande! Man getraut sich ja kaum das noch das auszusprechen. Kürzlich stand ich am Familiengrab der Röschs. In der Bibel heißt es immer so nett„ .. er starb und legte sich zu seinen Vätern“ (zB.: 1.Könige 2,20). Ich spüre, ich will da als „Röschen-Sohn“ etwas Gut machen,  was meinen Vätern „aus dem Ruder gelaufen ist“! Vielleicht hätte ich´s auch nicht besser hinbekommen wie sie … aber wenn ich da liege will ich keine alten Rechnungen mehr offen haben .. ich will ein versöhnter Sohn sein ohne rumzustreiten, Du auch?

 Sei gesegnet in deinem Mann- und Christsein                                                                                  Hans-Peter Rösch



Heilung und Transformation der Vaterwunde - ein praktisches Männerseminar
Das Gute-Sohn-Seminar ..... entwickelt von Hans-Peter Rösch

INHALTSVERZEICHNIS

1. Die Suche nach dem verlorenen Vater

2. Den dunklen Vater an ́s Licht bringen - eine Väter-Vorstellungsrunde

3. Die Rolle des ewigen Sohnes beenden - mit dem Vater um die Gleichstellung ringen
4. Der rituelle Tod des Vaters - den Vater gehen lassen

5. Die Begegnung mit dem ersehnten Vater
 erleben
6. Die Heilung des inneren Vaters
 - wie gehe ich mit meinen oft kindischen Gefüheln väterlich um, was mich mein Vater nie gelehrt hat.
7. Dem himmlischen Vater ein guter Sohn sein - was ist männliche Nachfolge


Warum ein Gutes-Sohn-Seminar?
Die Annäherung eines Sohnes an den Vater und eine Verbundenheit mit ihm zu entwickeln bedeutet für den Mann wieder Gefühle bekommen.
So viele Männer haben ohnmächtige Männergefühle, sie spüren…
Ich will mit meinem Vater reden und kann es nicht.

Ich will mich versöhnen mit ihm und etwas in mir schreit nein.
Ich will meinem Vater ein guter Nachkomme sein und kenne ihn überhaupt nicht
Ich will mit meiner Frau reden und knicke ein und  traue mich nicht zu meinen Gefühlen  zu stehen, ich kann ihr kein Gegenüber sein.
Ich will am Familientisch mitreden und weiß nicht über was

Die Bibel fordert uns auf unsere Vaterbeziehung in Ehren zu halten und verspricht als Lohn dafür 3 wichtige Dinge:
Mose 5,16: „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat, auf dass du
lange lebestl und dir's (emotional) wohlgehe in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird“.!
... vielleicht sollten sie mal ihren Vater ehren, indem dem sie sich sein Leben anschauen, was er für einen Mann war ... und wieder der Sohn dieses Mannes sein wollen! Das große Thema der Bibel ist Versö(o)hnung!

Herzlich willkommen auf dem Gute-Sohn-Seminar.

1.
Teil: Freitag Abend 18.00 Uhr - Die Suche nach dem verlorenen Vater im Wald

Suche deinen Vater im Wald, male ihn dir vor Augen, schau hin, nicht weg, entlarve diesen Versteckspieler, nimm ihm die Decke des Schweigens unter der er euere Vater-Sohn-Beziehung versteckt. Die meisten Männer auf dem Seminar haben tatsächlich Angst, dass der leibliche Vater „im Wald“ auftaucht, dass er wieder nicht einverstanden ist mit ihnen, dass er wieder diffus unzufrieden ist mit ihren Leistungen, wieder wütend ist auf sie, wieder völlig uninteressiert an unserem Leben, wo wir doch uns Wärme, Annahme Anerkennung und Ebenbürtigkeit uns von diesem Mensch, der sich „Unser Vater" nennt gewünscht hätten. Männer vergraben ihre Vatergefühle fein säuberlich, bis sie keine mehr haben, aber wie schwierig ist es dann zu lieben und präsent zu sein - darum ist es für den Mann schon eine mutige Heldentat, diesen Mann zu suchen, sich ihm zu stellen und ihm zu sagen, dass man sich mehr erwartet hätte, auch wenn er schon tot oder gerade weit weg ist - sein Schatten ist da, um uns .. und wir können uns versöhnen mit unserer Vatergeschichte.

Also bedenke, er kommt nicht von selbst zu dir, um dich zu loben, Du musst ihn suchen. Er wird nicht anrufen oder an deiner Türe klingeln, weil er auch Angst hat, dir zu begegnen. Ihn plagen auch Schuldgefühle, aber es ist nicht seine Aufgabe zu kommen - es ist die Deine! Du musst ihn suchen. Die Bibel spricht einkanalig von Versöhnung - nicht von Warten auf Verväterung - der Vater kann nur warten, bis der Sohn endlich mutig und erwachsen ist und sich aufmacht und zu ihm „nach Hause“ kommt - trotz aller uralten Spannungen, die diese Vater-Sohn-Beziehung eine Leben lang so aushalten musste. Viele Männer kennen diesen Mann ja gar nicht, nie wussten sie, was er konkret von ihnen wollte, wie er über sie dachte, er blieb ihnen völlig fremd, man wusste nie wie er jetzt fühlte (ausser seinem Zorn), er konnte nicht zeigen was in ihm vorging ... schon gar nicht seine Liebe - und ich vermute, ihre Frau und ihre Kinder werden ähnliches über sie sagen, man ist nicht automatisch emotional weiter in seinem Mannsein wie dieser Mann, es fordert inneren Fleiss und Mut weiterzugehen wie er.
Irgendwann nehmen Sie im Wald ein herumliegendes Holz, ziehen mit einem Stock einen großen Kreis um „beide“ und sagen, so jetzt hab ́ich Dich, setzten sich „neben ihn“ und ich sage Dir, du bleibst jetzt still sitzen und ich sage dir jetzt, wie es mir ging mit Dir und du hörst mir jetzt zu, verstanden. Irgendwann muss ein Mann in einem bestimmten Alter dem Vater die Führung abnehmen, wenn er drauf wartet, dass der Vater auf ihn zugeht, würden beide schwarz werden. Annäherung geht heute von den Söhnen aus, unsere Väter können das als erste oder zweite Nachkriegsgeneration nicht hinbekommen. Man sagt, erst die 3. Generation hat genug Mut.
Manche Männer verspüren den Wunsch ihm zu sagen wie sehr sie ihn vermisst haben, andere Männer wie dankbar sie ihm sind und wie schade es ist, dass es nie ein tiefes Gespräch zwischen den beiden geben hat, andere dass sie nie verstanden haben, warum er immer abwesend beim Arbeiten war, wieder andere beginnen mit Wut, über den Schlägen, den Drohungen, die er ausgestoßen hatte auf so eine kleine Jungenseele. Es ist eigentlich immer beides in der „Guten-Männer-Seele“ - Sehnsucht und Wut und beides kommt irgendwann an ́s Licht.

Matth. 18,33: Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: Du böser Knecht! .... Und sein Herr wurde zornig und überantwortete ihn den Folterknechten, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war. So wird auch mein himmlischer Vater an euch tun, wenn ihr einander nicht von Herzen vergebt, ein jeder seinem Bruder (und Vater).“
Der Sohn, der es nicht schafft zu vergeben wird „gefoltert“ - Vergebung ist schnell (oft zu schnell) ausgesprochen, aber willst Du Dich auch versöhnen?

2.
Teil: Freitagabend 20.00 Uhr - Den dunklen Vater an ́s Licht bitten - die Väter-Vorstellungsrunde
Hier finden Berichte in einer Lagerfeuerung von unserem Vater statt. Den Mann, der sich unser Vater nannte, hat sich versteckt und dennoch gilt es hier, diesen Mann anderen vorzustellen.
Sich dem Vater nähern, heißt automatisch an seine uralten Gefühle der Ablehung, der Autoritätenangst und des Unbehagens anderen Männern gebenüber heranzukommen. Darum wird es hierr emotional.

Ein voll tätowierter Mann schlug bei dieser Runde mit einem Baseballschläger in ́s Feuer und schrie an die 20 mal, ich hasse Dich, Vater, ich hasse, ich hasse ... dann brach er innerlich zusammen und schluchste, ich liebe dich, Vater, ich liebe dich Vater so sehr, auch wie wünschte ich mir, dass du da wärest. Vaterverlassenheit und Vaterwut sind nah beieinander. Andere Männer nahmen die äußerlich sehr mannhaft wirkenden Rocker in den Arm und er sagte, nun zum ersten mal in seinem Leben fühlt es sich anderen Männern nahe und verbunden, er hätte immer gedacht, alle Männer seinen wie sein Vater.

Wenn Männer über ihren Vater berichten, gehen die Mundwinkel unverkennbar nach unten. Keiner will das zugeben, aber da wird eine Schwere spürbar, ein diffuses inneres Grollen, da trauert manch ́einer und „leidet wie ein Hund“ - bis endlich diese Gefühle ein Adresse haben: Der Vater!

Es ist innerlich nun abends (Kar-)freitag: Markus 15: 33: „Und zur sechsten Stunde kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde und Jesus schrie: Mein Vater, mein Vater, warum hast du mich verlassen?“ Vaterverlassenheit produziert immer Gottverlassenheit und ein tiefes Dunkel …. aber auch eine Chance zur Auferstehung am Sonntag!

Es sind weniger die Taten des Vaters, die uns verletzt haben - es waren die Haltungen des Vaters zu uns Söhnen. Jeder Junge hat einen tiefliegender Wunsch nach einem perfekten Vater. Das hat Gott Vater so eingerichtet bei uns Männern - wir wollen einem Vater nahe sein, wie Jesus eins war mit dem Vater war. Wir wollen, dass der Himmel aufgeht und der Vater sagt, „Du bist mein lieber Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe, hey ihr... auf den sollt ihr hören.“

Insofern ist eine Entgiftung des Vaterbildes vonnöten. Der Seminarleiter muss darauf achten, dass der Mann ein realistisches Vaterbild zeichnet. Männer sind Gefangene von Erinnerungen mit dem Vater, die im Männerherzen wohnen und nicht mehr gut zu machen sind. Ein sanfteres Vaterbild heißt für den Sohn konkretes emotionales Nachwachsen seiner Männlichkeit. Kein Mann kann mit einem negativen Vaterbild gut leben. ... „wer gute Tage sehen will, wem es emotional gut gehe soll und lange leben will, der soll den Vater ehren (Bibel) - also gilt es ein gnädiges Vaterbild sich innerlich ausmalen - ohne Bitterkeit, aber auch ohne Lüge. Vielleicht leben Männer darum 7 Jahre kürzer als Frauen, weil sie von Unvergebenheit aufgefressen werden ... wer ein langes leben haben will, ehre seinen Vater.
Wer seinen Vater attakiert oder wem der Vater gleichgültig ist, schadet seinem eigenen Mannsein - denn da liegt unser Männlichkeitsgefühl begraben - vor der Haustüre des eigenen Vaters!
- Jeder Sohn muss am Feuer darum das Gute in seinem Vater herausschälen

- Jeder Sohn muss am Feuer spüren, dass er seinem Vater ähnlich ist

- Jeder Sohn darf am Feuer sich frei fühlen, andere Haltungen wie sein Vater zu haben                  
- Jeder Sohn muss am Feuer wissen, dass er ein anderer sein darf wie sein Vater

3.
Teil: Samstagfrüh 9.00 Uhr - Die Rolle des ewigen Sohnes beenden - mit dem Vater um die Gleichstellung Ringen

Viele Männer sind emotional Kind geblieben, nie erwachsen geworden. Das Kind bettelt, bitte, Papa, gib mir was zu essen, der erwachsene Sohn geht zum Kühlschrank und holt sich, was er braucht. Das Kind hofft auf die Liebe des Vaters, der erwachsene Sohn sagt, ich weiss, dass er mich liebt, er hat es mir halt nie zeigen können. In der Regel wartet der Vater darauf, dass der Sohn ihm irgendwann widerspricht. Nur so merkt er, dass der Sohn erwachsen geworden ist. Viele Männer haben das nie richtig getan und vielen fehlt die nötige Abgrenzung und positive Aggression dazu.

Als mein Sohn 15 war, sagte ich ihm im Urlaub deutlich, dass er spülen sollte. Er stand auf, nahm Drohhaltung ein und brüllte so laut, dass der ganze Campingplatz es hörte, nein Vater, jetzt nicht. Mein Sohn war ein sehr braver Sohn - wir waren beide entsetzt - beide spürten jetzt ist was heiliges passiert, wir waren uns ebenbürtig. Kurz später spülte er, aber unsere Bezeigung war besser. Ohne seine Aggression wäre er immer ein untergeordneter Sohn geblieben, was ich nie wollte. Oft passiert diese Ablösung „auf einen Schlag“ hin - es geht fast nicht gewaltfrei, weil jeder - der Vater wie der Sohn - in seiner Rolle gefangen ist. Wer aber eine unerledigte Geschichte mit seinem Vater hat, der kann ihn nicht loslassen. Kinder mit einer guten Kindheit, gehen ohne schmerz und der Vater läßt gerne ziehen - die Herzen sind satt, nicht defizitär!
„Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert.“ Matthäus 10.37

4.
Teil: Samstagmittag 14.00 Uhr - Der rituelle Tod des Vaters - den Vater gehen lassen

Der innere Junge des Mannes hofft, der Vater taucht unverhofft auf, es kommt ein Brief mit der Überschrift „Mein lieber Sohn“, oder der Vater ruft an und sagt, dass es ihm leid tut. Erwartungen aber binden, man kein freier Mann sein, der nur von Gott etwas erwartet, man begibt sich in Abhängigkeit, zu einem Mann, den man eigentlich verlassen muss.
Irgendwann muss ein Mann sagen, ich habe genug Vaterbeziehung gehabt. Sicher war es sehr wenig, aber wie man sieht, ich lebe ja noch und auch mit einem schlechten Start in ́s Leben, kann man später noch kräftig aufholen und manch` satter Mann, wird vom erlösten Defizitären überholt. Es ist mittlerweile bekannt, dass an die 70% aller Großen Männer dieser Erde Vaterverletzte, Vaterverlassene oder auch Vollweisen sind.
Ps 68,6: „Ein Vater der Waisen und ein Helfer der Witwen ist Gott in seiner heiligen Wohnung.“
Laut Alexander Mitcherlich, „Die vaterlose Gesellschaft“ 1970 haben 80% aller deutschen Männer Waisengefühle - sie leiden an einer gravierenden Vaterentbehrung, so als ob der Vater nie da gewesen wäre - was ja emotional „stimmt“. Die meisten Männer beschreiben ihre Väter mit einem Adjektiv: Abwesend.


Bei der Übung zum „rituellen Tod des Vaters“ werden unsere stillen Erwartungen an den Vater in ́s Grab gegeben, das innere Kind jammert, jetzt kann er mir ja gar nichts mehr geben, und das ist der Startschuss in ein selbstbestimmtes Leben - ab jetzt werde ich selbst für mich sorgen und mit etwas geben oder ich habe „nur noch den himmlischen Vater“.
Also wird ein Loch ausgehoben, ein Sarg mit Zetteln behaftet, auf denen steht, was man sich insgeheim noch von ihm erhofft hatte wird abgelassen und zugeschüttet. Nicht wenige Männer weinen dabei. Man nennt dieses innere Schmerzempfinden auch den Separationskampf, Verlassensschmerz oder die Individuationsfähigkeit, kurzum Abgrenzung und damit hochgradig Selbstständigkeit. Damit sind auch die ständigen Gefühle des Mannes, ich muss nettsein, damit er mich liebt, ich muss brav sein, um etwas von ihm zu bekommen, ich muss schwach sein, damit er mit beisteht wie weggeblasen. Ich habe das nicht rituell, sonder leibhaftig erlebt als mein Vater physisch starb im Februar 2014, ich ging endlich als erwachsener Mann vom Grab weg,  froh, dass er mir nichts mehr geben konnte und getröstet, dass mein innerer Vater und Gott-Vater jetzt 100% gefordert ist, weil der äußere ja ganz weg ist.

5.
Teil: Samstagabend 19.00 Uhr - Die Begegnung mit dem ersehnten Vater

Viele Christen behauten, sie hätten eine gute Vaterbeziehung und dennoch fehlt ihnen das Muster aus der leiblichen Vaterbeziehung als Vorbild hierfür. Oft haben sie gar keine vertikale Vaterbeziehung, so wie sie früher keine horizontale leibliche Vaterbeziehung hatten, sie wissen ja gar nicht wie sich das anfühlt.
Nun muss ein Mann den phantasierten allmächtigen Vater loslassen, um ein guter erwachsener Sohn zu werden! Wir sind Gefangene von Erinnerungen mit dem Vater, die im Männerherzen wohnen und nicht so schnell wieder gut zu machen sind. Warum?!

 Der untervaterte Sohn träumt von einem phantasierten allmächtigen Vater, der ihm alle Last abnimmt, ihn auf Händen trägt und ihn beschützt vor jeder Mücke. Er nimmt nichts selbst in die Hand. Unser tiefliegender Wunsch nach einem perfekten alles könnenden Vater verhindert, dass wir als Sohn auf eigenen Beinen stehen wollen. Wir wollen dann nicht erwachsen werden und hoffen immer noch wir könnten (auch den himmlischen) Vater umstimmen, endlich auf uns zuzugehen und uns etwas zu „schenken“!. Der kleine Junge in uns bettelt, bitte gib mir was zu essen, der erwachsene Sohn steht auch und holt sich was er braucht. Der unreife Christ wartet bis „etwas vom Himmel fällt“, der Reife nimmt das Reich für seinen Vater in Besitz und gibt es ihm zurück!

An diesem Abend beschreiben Männer, wie sie sich Gott vorstellen. Ihnen wird schnell bewusst, dass sie ihre Defizite an den Himmel malen, Gott-Vater soll so sein, wie sie es sich auf dieser Erde von ihrem leiblichen Vater gewünscht hätten.
Den phantasierten allmächtigen Vater loslassen, seine Erwartungen nach einem Vatersegen von anderen Autoritätspersonen wie Chefs, Pastoren, Lehrern anschauen ...... denn diese Ersatzväter werden wieder enttäuschen. Verzicht von verspäteter „Vateranerkennungssuche“ bedeutet für den Sohn auf eigenen Beinen zu stehen zu wollen.

6.
Teil: Sonntag 9.00 Uhr - Die Heilung des inneren Vaters -



Es ist nicht normal, dass man vom himmlischen Vater nichts spürt - vielleicht ist es für Dich Normalität … andere spüren viel von Gott-Vater, weil sie ein Muster haben wie sich das anfühlt.
Erwachsene Söhne haben ein guten Umgang mit ihrem Vater, sie ist fast ebenbürtig.

 Irgendwann fasst der erwachsene mann einen Entschluss:
Mein Vater hatte keine Nähe zu mir - ich aber will, dass Gott mein Vater mir nahe ist!

Mein Vater redete nicht mit mir - ich aber will, dass mein Vater mit mir redet und ich spreche ihn an

Mein Vater hatte kein Interesse an mir - ich will, dass er mit in mein Boot kommt!

Mein Vater gab mir nicht viel - ich will dass mein Vater mir sein Reich gibt!


Männer und ihr Gefühlsumgang hängt direkt von der Vaterbeziehung ab. Die eigens erlebte Vaterbeziehung ist das Basisgefühl des Sohnes. Die Gefühle des Vaters für seinen Sohn werden zu seinen eigenen Gefühlen.
- Der Vater hat kein Interesse an dem Sohn - der Sohn hat kein Interesse an seinem Innenleben

- Der Vater geht hart mit dem Sohn um - der Sohn geht hart mit sich selbst um
- Der Vater hat keinen Umgang mit dem Sohn . der Sohn hat keinen Umgang mit seinen Gefühlen usw.
aber auch:

- Der Vater teilt sich dem Sohn mit - der Sohn teilt sich wie selbstverständlich seiner Frau mit

- Der Vater zeigt dem Sohn Liebe - der Sohn ist gut zu sich

- Der Vater zeigt Gefühle - der Sohn kann auch Gefühle zeigen ohne sich zu schämen

... der Sohn lernt vom Vater ... ach so macht man(n) das. Der Vater ist das Muster für Männlichkeit schlechthin. Der erste Mann im Leben des Jungen ist der Vater und er wird es auch bleiben!
Unsere Vatergeschichte ist die Grundlage für unser Männlichkeitsempfimden.

7. Teil: Sonntag 13.00 Uhr - Dem Vater ein guter Sohn sein!

Jetzt werden die Männer aufgefordert, „Du aber folge mir nach!“ Viele Männer wissen nicht wie sie Jesus nachfolgen sollen. Sie meinen sie müssten Priester, Mönch oder Vollzeitler werden und klammern den Alltag ehr aus anstatt ein. Dabei hat Jesus den Männern ein Vorbild gegeben - er gründete eine Männergruppe!
Jesus nachfolgen,  dass heißt für ca. 90% der Männer, sie haben einen säkularer Ruf! Sie eleben anders wie andere Männer, aber in der gleichen Welt wie diese Männer.

Viele Männer sind untreu - wir versuchen unseren Frauen treu zu sein
Viele Männer haben keine Nähe zu Kindern - wir bauen sie auf mit unseren befreundeten Männern
Viele Männer verlieren sich in Süchten - wir bleiben innerlich stehen und lassen das Ruder nicht los!
Als erwachsener Sohn des himmlischen vaters macht das Männerleben erst Spaß ... wie, davon wird auf dem Gute-Sohn-Seminar mehr zu hlren und vor allem erleben zu sein!

bei Interesse bitte anfragen.